Ich glaube an die normative Kraft des Faktischen

Was ist Geotagging?
  • Tagging = etwas auszeichnen, markieren, kennzeichnen
  • Geotagging = Bild mit Ortsangaben versehen
  • elektronische Bilder enthalten neben der reinen Bildinformation auch Meta-Daten, wie Zeit, Fotoapparat, Blende, Belichtungsdauer, Brennweite, ...
  • darüberhinaus können diese Meta-Daten auch Ortsangaben (Breiten- und Längengrad) enthalten, was die Zuordnung eines Bildes zu einem bestimmten Ort ermöglicht.
  • Wie kommen diese Ortsangaben in die Meta-Daten des Bildes?
Warum Geotaggen?
  • jeder kennt Bilder, wo nicht mehr bekannt ist wo und wann sie geschossen wurden.
  • moderne Digitalkameras liefern meistens nur die Zeitangabe (sehr praktisch zum Sortieren)
  • Ortsangaben wären ein weiteres interessantes Sortier- und Auswahlkriterium
  • Ortsangaben können nun ebenfalls im Bild gespeichert werden.
Woher kommen die Ortsangaben?
  • elektronisch: GPS (= Global Posistioneing System) erlaubt mittels Satelliten die Bestimmung eines Ortes auf wenige Meter genau.
  • manuell: über eine Landkarte, wo der gesuchte Ort angeklickt wird.
Geotagging in der Praxis - Variante 1
  • Der Photoapparat hat einen GPS-Empfänger eingebaut.
  • Die Daten werden sofort im Bild gespeichert.
  • Beispiel: Nikon P6000
Geotagging in der Praxis - Variante 2
  • Mittels 3rd Party GPS-Empfänger werden GEO-Daten im Bild gespeichert.
  • Die Kamera (zb. Nikon D300) muss dafür vorbereitet sein
  • Beispiel: Dawntech di-GPS
Geotagging in der Praxis - Variante 3
  • Mittels Geologger werden GPS-Daten unabhängig von der Kamera gesammelt.
  • Mittels Software werden über die Uhrzeit die Bilder und Geo-Daten zusammengeführt.
  • Voraussetzung ist, dass Kamera und Geo-Logger synchron sind.
  • Geo-Logger: Wintec WBT-201
  • Software: Maperture Pro oder Houdah-Geo
Geotagging in der Praxis - Variante 4
  • Es wird kein GPS-Empfänger eingesetzt, die Geodaten werden über eine Landkarte manuell zugeordnet.
  • aufwändiges Verfahren
  • Software: iPhoto 09, Maperture