Ich glaube an die normative Kraft des Faktischen

Tag 1 - Dienstag, 16.11 - Anreise 1
Abfahrt am Dienstag 16.11.2010 um 11:22 von daheim, Abflug nach Dubai um 14:35, Aufenthalt in Dubai von 22:00 (Ortszeit) bis 4:05.

Jeder Urlaub beginnt und endet mit dem unangenehmsten Teil: dem Flug. Und je interessanter das Ziel ist, desto länger dauert dieser auch noch ... Diesmal soll die Strecke von Wien nach Kuala Lumpur mit einem Zwischenstopp in Dubai etwa 12 Stunden reine Flugzeit benötigen und diese sollte mit den "Emirates" auch noch entsprechend komfortabel sein (die Ausstattung der Flugzeuge ist tatsächlich großzügig - selbst in der Economic-Class). Der fünfstündige Aufenthalt in Dubai erfolgt leider in der Nacht, sodass keine der großen Bauten (800mm Haus, Segel-Hotel, ...) gesehen werden können. Der Flughafen selbst ist jedoch gigantisch - viele Einkaufszentren und Lounges mit dem Flair von Tausend-und-einer-Nacht ... selbst ein paar grüne Oasen gibt es.
Tag 2 - Mittwoch, 17.11. - Anreise 2, Kula Lumpur
Der Weiterflug nach Kuala Lumpur startet um 4:05 und dauert bis 15:00 (Ortszeit), Passkontrolle und Gepäckabholung bis 16:30, Fahrt zum Hotel, Einchecken und Koffer rauf auf's Zimmer bis 18:00. Insgesamt 31 Stunden auf Achse (besser: auf Flügeln) - abzüglich der 7 Stunden Zeitdifferenz sind es dann genau 24 Stunden bis nach K.L. (wie Kuala Lumpur im Volksjargon genannt wird).

Da es eher regnerisch ist (welch ein Wunder in der Regenzeit), die vorangegangene Nach eher kurz war und auch die Dämmerung hereinbricht beschließen wir den Tag mit einem Spaziergang zur "The Mall" einem mehrstöckigem Einkaufszentrum zu beenden. Dort begutachten wir nicht nur die Einkaufsmöglichkeiten sondern verputzen in einem "Thai"-Restaurant eine Portion extrem scharfer Lemongras-Hühner-Gemüsesuppe und eine Extraportion "spiciger Fischabfälle". Ob's uns schadet werden wir morgen sehen ...
Tag 3 - Donnerstag, 18.11. - Kuala Lumpur
Etwas gejetlagged aber sonst OK beginnen wir den Tag mit einem malaysischen Frühstück - Nudelsuppe und Chillireis (und etwas Kaffee und Obst). Ein kurzer Spaziergang in der Gegend ums Hotel verkürzt uns die Wartezeit bis zur Abholung durch Tom unseren Reiseführer, der uns dann (und unsere 12 Mitreisenden) zum Königspalast bringt. Der König ist nicht da und so brechen wir nach 15 Min. zu einem chinesischen Tempel auf. Dieser bietet einen interessanten Überblick über K.L. - der speckige Buddha kann uns hingegen nicht zu seiner Religion bekehren. Anschließend geht's zum ASEAN-Park und dem Kriegerdenkmal, mit frappanter Ähnlichkeit zu Iwo Jima, obwohl die Malayen eh nicht gegen die Japanischen Besetzer gekämpft haben - aber das Denkmal haben ja die Amis gesponsort. Eigentlich wäre dann die Nationalmoschee am Plan gestanden, aber die Mehrheit der Reisegruppe hat sich letztendlich für den Besuch des ehemaligen Hauptbahnhofs entschieden. Altenglisches Flair bietet der Freiheitsplatz, mit dem maurischen Verwaltungsgebäude und dem viktorianischen Clubhaus, den wir danach besuchen. Der über 400m hohe Fernsehturm ist das vorletzte (aber mit 39RM teuerstes) Ziel des heutigen Tages. Das einst höchste Gebäude der Welt, die Petronas Towers bilden den Abschluss des offiziellen Besuchsprogramms. Anstatt mit dem Rest der Reisegruppe wieder ins Hotel zu fahren, machen wir auf eigene Faust weiter und erkunden die kulinarischen Möglichkeiten der Stadt: Wir nehmen in einem Fischrestaurant im Keller der Petronas Tower Shopping Mall unser Mittagessen ein. Mit dem Monorail geht es dann zurück ins Hotel, wo wir uns kurz für den Abend frisch machen wollen, doch leider durchkreuzt ein heftiges Tropengewitter unsere Pläne - wir kommen erst gegen 19:30 wieder aus dem Hotel und begeben uns in die China Town (Jalan Petaling). Hier erwarten uns hunderte Verkaufsstände mit Bekleidung, Schuhen, Taschen, ... Natürlich erliegen wir den Verlockungen der günstigen Einkaufsmöglichkeiten und besorgen uns die Sachen, die wir absichtlich nicht aus Wien mitgenommen haben (Hosen und T-Shirts) und zusätzlich ein paar Souvenirs. Ein Taxi (mit vereinbartem Fixpreis) bringt uns zum Schluss ins Hotel.
Tag 4 - Freitag, 19.11. - von KL nach Kuching
Das heutige Highlight ist das Abendessen auf einem vierstöckigen Parkhaus unter hunderten Einheimischen. Auch diesmal wird Fisch (fangfrischer Redsnapper) serviert, wieder gibt es ein paar Tiger-Biere aber die Zubereitung nach Thai-Mango-Art ist ein Gedicht und lässt uns auch die Mühen vergessen, den Fisch mittels Löffel, Gabel, Stäbchen und Finger zu zerteilen. Stattgefunden hat das Abendessen übrigens in Kuching (sprich Kutsching - übersetzt "Katze") der Hauptstadt Sarawaks auf Borneo, welche wir nach fast zweistündigem Flug aus KL erreicht haben. Hier sind die Chinesen in der Mehrheit, dementsprechend ist auch das Flair der Stadt und die meisten Restaurants. Neben üppigem Essen haben wir uns auch der Waterfront gewidmet - eine Promenade entlang dem Sarawak-Fluss und diversen Souvenierläden. Genaueres zu Kuching erfahren wir morgen bei der Führung durch die Stadt.
Tag 5 - Samstag, 20.11. - Kuching, Stadtführung
Zwei Mal werden wir heute von unserem Guide zu Aktivitäten eingeladen. Um 9 Uhr geht es zum Stadtrundgang, was bis ca. 12:30 dauert (am Programm stehen u.a: chin. Tempel, diverse Straßenzüge, die Waterfront, das ehem. Courthouse, Naturmuseum, Moschee, Fußgängerzone, ...). Anschließend erkunden wir auf eigene Faust diverse Läden, ob wir für die morgige Tour noch eine passende lange Hose finden ... Um 17 Uhr werden wir zur Flussschifffahrt am Sarawakfluss eingeladen, welche uns die Umgebung von Kuching etwas näher bringt. Letzter Programmpunkt ist das gemeinsame Abendessen im Hotel: ein Buffett mit allen möglichen nationalen und internationalen Speisen. Dramatischer Schlusspunkt des Tages ist jedoch der: in der Nacht möchte ich u.a. auch vier Mignonakkus für den Blitz laden. Plötzlich nehmen wir im Schlaf Brandgeruch wahr. Einer der vier Akkus hat im Ladegerät zu schmoren begonnen ... Gottseidank haben wir das sofort mitbekommen, nicht einmal denken möchte ich dabei an die Konsequenzen wenn das nicht so gewesen wäre.
Tag 6 - Sonntag, 21.11. - Bako Nationalpark
Am Programm steht heute der erste Dschungelkontakt im Bako-Nationalpark in der Nähe von Kuching. Mit dem Bus geht es in ein Fischerdorf am Rande des Nationalparks, von dort werden wir mit Schnellbooten zum Nationalparkzentrum gebracht. Da jedoch Ebbe ist, müssen wir schon vor dem Anlegesteg das Boot zu Fuß (im wahrsten Sinne des Wortes) verlassen. Im Nationalparkzentrum werden wir nach der Fußreinigung mit den Gefahren und Sicherheitsrichtlinien des Dschungels vertraut gemacht: nichts angreifen und der Guide geht, wegen der (tw. giftigen) Schlangen immer voran. Doch man muss nicht weit gehen, denn schon in der Nähe warten die ersten 3 grünen Giftschlangen. Auch ein paar Bartschweine treffen wir noch auf dem Gelände des NP-Zentrums. Dann geht der schweißtreibende Marsch durch den NP erst richtig los. Wie im Film erleben wir die Geräusche, Pflanzen und Tiere kennen. Dabei kommt uns zu Gute, dass unser Guide ein waschechter Iban (eines der Naturvölker auf Borneo) ist, der den Dschungel wie kein Anderer kennt. Neben den Schlangen entdecken wir Languren (Affen mit langen Schwänzen), Makaken, Nasenaffen (die es nur auf Borneo gibt), 12cm große Spinnen, ... . Zahlreiche Pflanzen werden uns ebenfalls näher erklärt. Am Nachmittag gibt es einen weiteren Marsch durch den Dschungel, wobei diesmal weniger die Tiere als viel mehr der Dschungel selbst und die Mangrovenküste im Vordergrund stehen. Völlig durchschwitzt (>30 Grad, >90% Luftfeuchte) werden wir dann wieder mit den Booten ins Fischerdorf und von dort mit dem Bus ins Hotel gebracht. Trotz Müdigkeit lassen wir uns einen weiteren Fisch am Parkhaus als Abendessen nicht entgehen.
Tag 7 - Montag, 22.11 - nach Batang Ai
Dieser Montag soll nun das Highlight des Urlaubs werden, denn es geht in das Semenggoh-Orang-Utan-Rehabilitationszentrum, wo unsere nächsten Verwandten wieder an das Leben in freier Wildbahn gewöhnt werden. Punkt Neun beginnt die Fütterung, wo meistens Orang Utans auch anzutreffen sind. Leider führt die Rush Hour in Kuching und der schlechte Zustand unseres Busses (die Stoßdämpfer sind offenbar kaputt) zur Verspätung - wir müssen im Eilmarsch die 1,7 km zur Futterstation bewältigen, sind dann auch Punkt Neun da - doch die Orang Utans ziehren sich ... Voll Spannung warten wir ob sich nicht doch etwas in den Baumwipfeln bewegt, doch außer ein paar Eich- bzw. Streifenhörnchen ist Ruhe. Plötzlich geht ein Raunen durch die Menge, denn ganz weit hinten bewegt sich ein Baumwipfel etwas heftiger. Immer näher bewegen sich die Bäume und dann schwingt sich der erste Affe über die Seile, als ob er wüsste, dass wir nur darauf warten. Die Fotoapparate laufen mit Dauerfeuer, die ersten Bananen werden geschnappt und am Baum hängend verzehrt. Ein weiterer "Waldmensch" gesellt sich dazu, die Menge ist begeistert. Dann sagt der Ranger mit dem Futtertrog, dass im Zentrum des Parks zwei Weibchen mit Jungen gesichtet wurden - die Menge marschiert ein paar hundert Meter zurück und kann also 4 Orang Utans beim Essen und Spielen beobachten. Um 10 Uhr ist die Fütterung offiziell vorbei und die Besucher müssen den Park verlassen.
Es folgt nun die Fahrt mit unserem hüpfenden Bus ins Hiltonsche Langhaus Ressort in Batang Ai, wobei die 250 km lange Strecke von einem Marktbesuch und Serian, dem Mittagessen und dem Besuch einer Pfefferplantage unterbrochen wird. Mulmig wird es bei der Boots-Überfahrt über den Stausee (das Ressort kann nur über den See erreicht werden), denn das Boot ist nicht nur recht desolat und kippt nach backboard, sondern auch ordentlich überladen...
Tag 8 - Dienstag, 23.11. - Langhaus der Ibans
Mit recht geringen Erwartungen gehen wir in den 8. Tag unserer "Expedition", denn es erwartet uns das standardmäßige Einheimischen Rendezvous mit Tanzvorführung und Geschenkübergabe. Doch schon die Vorbereitungen sind etwas außergewöhnlich, denn unser Guide organisiert entsprechende Lebensmitteleinkäufe schon am Vortag. Mit recht primitiven Einbäumen mit Motorantrieb werden wir in 40 Minuten vom Hilton Batang Ai Ressort in ein echtes Einheimischendorf am Stausee geführt (andere Gruppen werden in ein weit näher liegendes "Einheimischendorf" gebracht). Offenbar führt uns unser Guide - der der Volksgruppe der Ibans entstammt - in ein echtes Iban-Dorf, wo vielleicht einmal im Monat Touristenbesuch stattfindet. Die Begrüßung ist herzlich, die Kinder erhalten kleine Geschenke (Überbleibsel von diversen Weltspartagen) von einigen Mitreisenden und es wird uns Reiswein und Tee serviert. Nach der Tanzvorführung dürfen wir auch das Zimmer des Langdorf-Häuptlings inspizieren. Manche Mitreisende spielen auch mit den Kindern, die sich über die mitgebrachten Luftballons sehr freuen. Das Essen wird von unserem Guide gekocht und schmeckt, trotz der primitivsten Umgebung ausgezeichnet. Ein Vorführung im Giftpfeilblasen, mit der Möglichkeit selbst einmal das Blasrohr zu benützen rundet den Besuch ab und wir fahren mit den Booten wieder zurück in unser Ressort, wo auf uns ein wohltemperierter Swimmingpool wartet. Um 17 Uhr geht es mit einem Teil der Gruppe auf einen kurzen, aber dennoch schweißtreibenden, Dschungeltrip. Highlight ist dabei die Überquerung einer über 50m langen, max. 20m hohen, recht wackeligen Hängebrücke quer durch die Wipfel der Bäume, was aber für uns, "erfahrene Dschungelexperten" kein Problem mehr darstellt. Gemütliches Abendessen und ein paar Bier bilden den Schlusspunkt des ursprünglich unterschätzten Reisetages.
Tag 9 - Mittwoch, 24.11. - Fahrt nach Damai Beach
Nachdem nun alle naturwissenschaftlichen und kulturellen Punkte des Urlaubs abgehakt sind, wollen wir uns der Erholung widmen. Vier Tage Entspannung in Damai Beach, einem kleinen Meeresstrand am Fuße des Santubong stehen noch am Plan. Zuvor müssen wir jedoch vom Langhaus Resort am Batang Ai dorthin kommen. Also wieder eine Fahrt mit dem, diesmal nicht so überladenen Boot, dann fast 300 km im "springenden" Bus via Serian und Kuching nach Damai Beach. Mehrere Busstops zum Einkaufen, Mittagessen und Toilettenbesuch machen diese Tortur einigermaßen erträglich. Unterwegs zeigt uns unser Guide auch einen traditionellen Iban-Friedhof (mit allerlei Grabbeigaben u.a. Fernseher und Stereoanlagen) sowie eine Ölpalme inkl. Informationen zur Ölgewinnung. Gegen 16 Uhr ist es endlich so weit: wir treffen am Hotel am Damai Beach ein und sind enttäuscht. Das Hotel (es ist das einzige in der Gegend) hat seine besten Zeiten hinter sich. Das Pool, die Wiesen und Wege sowie die Liegen sind wenig liebevoll gepflegt, das Zimmer ist zwar groß, wirkt aber nicht sauber. Erfreulich ist hingegen das zwar extra zu bezahlende Abendessen im hoteleigenen Fischlokal (noch dazu wo es keine Konkurrenz in der Gegend gibt). Rumloser Abschluss des Tages ist dann eine ca. 10cm große Kakerlake in der Badewanne... wir nennen sie "Sanchez" finden es aber nicht lustig.
Tag 10 - Donnerstag, 25.11. - Damai Beach
Alle bisherigen Urlaubstage war das Wetter auf unserer Seite - lediglich in KL mussten wir einmal kurz unseren Regenschirm auspacken. Ansonsten konnten die Regenjacke und insbesondere der eigens für diesen Urlaub angeschaffte Fotoapparateregenschutz im Koffer bleiben. Doch heute regnet es, dem Urlaubsland und der Regenzeit angepasst, in Strömen. Die Idee im Zimmer zu bleiben wird sofort verworfen: es ist drinnen auf 20 Grad runtergekühlt und wir haben auch keinen Balkon. So sitzen wir nun auf der überdachten "Mango Tree Terrace" und beschäftigen uns mit Lesen und warten auf Sonnenschein. Und wir haben Hoffnung dass es bald soweit ist ...
Gegen 11 Uhr verzieht sich der Regen und wir genießen den Spaziergang im Watt - denn es ist Ebbe und wir machen eine Fotosafari am Südchinesischen Meer. Leider ist zur aktuellen Jahreszeit das Meer durch den aufgewühlten Sand so trüb, dass die Mitnahme der Unterwasserkamera unnotwendig gewesen wäre. Tolle Wellen bereiten uns beim Eintreffen der Flut gegen 15 Uhr einen doch tollen Badetag, welcher erst bei Einbruch der Dunkelheit mit einem "Red Snapper süß-sauer" und einer Flasche Chardonnay stilvoll beendet wird. Wir sind nun braun gebrannt und müde.
Tag 11 - Freitag, 26.11. - Damai Beach
So muss ein Tag im Badeurlaub starten: Sonnenschein und 30 Grad im Schatten. Die Wattwanderung bei Ebbe um 12:00 wird extrem kurz gehalten, da die Sonne nahezu unerträglich ist. Um 16 Uhr ist wieder Flut und die Wellen erreichen locker die Höhe von 2m und mehr - da macht das Plantschen gleich viel mehr Spaß. Diesmal wird das Abendessen im Hauptresraurant eingenommen: Lammkronen, Steak und Scampi ... da haben auch die anwesenden Katzen einiges abbekommen. Wie in der Regenzeit üblich regnet es am Abend ...
Tag 12 - Samstag, 27.11. - Damai Beach
Eigentlich sollte es ein ganz gewöhnlicher Badetag im "Damai Beach Resort" werden, doch ein 3 1/2 stündiger Dschungeltrip lockert die eher eintönige Plantscherei höchst interessant aber äußerst anstrengend auf. Gemeinsam mit Erich, einem der Mitreisenden, werden nicht nur der gewöhnliche Rundtrail sondern auch fast die Hälfte des Santubang Mountaintrails erkundet. Leider gibt es keine Schlangen zu sehen, dafür aber bekommen wir einen kleinen Waran, Riesenschmetterlinge, Frösche und reichlich tolle Dschungellandschaft (mit recht anspruchsvollen Kletterabschnitten) vor die Linse unserer Fotoapparate. Obwohl insgesamt nur etwas mehr als 5 km ist der Trip so anstrengend, dass die gesamte Bekleidung klatschnass verschwitzt zum Trocknen aufgehängt werden muss.
Tag 13 - Sonntag, 28.11. - Heimreise
Eher träge zieht sich der letzte Tag auf Borneo: schon um 13 Uhr muss das Zimmer verlassen werden (ein late-checkout ist nicht möglich, da viele Leute aus Kuching das Ressort am Wochenende besuchen kommen). Das Wetter ist durchwachsen: einmal regnet es, dann scheint wieder die Sonne ....

Um 17:00 werden wir vom Hotel abgeholt und müssen dann fast 28 Stunde bis daheim dreimal die Prozedur "warten - einchecken - fliegen" abspulen. Das Warten ist dabei entweder langweilig oder teuer ... in Kuching werden noch ein paar Souvenirs besorgt (also eher teuer)

20:00 - 21:40 Kuching - Kuala Lumpur
14 - Montag, 29.11. - Heimreise - Teil 2
Der Tag beginnt am Flughafen KLIA (Kuala Lumpur International Airport) - wir sind trotz der nächtlichen Stunde guter Dinge und verbringen die letzten 2 Stunden Malaysia mit ein paar Mitreisenden in einem Lokal und "versaufen" die letzten 14 Ringitt (reicht für 2 Mineralwasser um je 5,5 RM - den Rest spenden wir der Jugendwohlfahrt)

2:10 - 5:10 Kuala Lumpur - Dubai

In Dubai herrscht ein bisschen Chaos: das Gate wird geändert und wir müssen vom hintersten Winkel des Flughafens mit dem Bus zur Boing 777-300 gebracht werden (ist bei Maschinen dieser Größenklasse eher unüblich). Apropos Größenklasse: das größte Flugzeug der Welt, der Airbus A380 natürlich von den "Emirates") macht sich just während unserer Wartezeit auf den Weg in die weite Welt, was trotz der dreckigen Fensterscheiben auf Foto festgehalten wird. Mit einer fast einstündigen Verspätung geht es dann ab nach Wien, wo leider der Urlaub zu Ende ist.

9:45 - 12:50 Dubai - Wien