Ich glaube an die normative Kraft des Faktischen

Payerbach-Reichenau

Für uns autolose Wiener gibt es im Herbst und Winter Momente, da hätten wir gerne einen selbstfahrenden Untersatz, nämlich dann wenn der Boden- oder Hochnebel die Stadt in Grau hüllt. Ein Spaziergang auf den Kahlenberg (484m hoch) reicht dann meistens nicht mehr um die Wolkendecke zu durchbrechen. Nun haben wir die Lösung gefunden: mit dem Zug nach Payerbach-Reichenau und dann hinauf auf die umliegenden Berge, wovon es reichlich gibt.
Den ersten Ausflug dieser Art konnten wir gestern, bei kitschigem Wetter und farbenfroher herbstlicher Vegetation genießen. Wenngleich wir mit dem vorhandenen Kartenmaterial und der schlechten Beschilderung noch zu kämpfen hatten, und dadurch etwas länger als geplant unterwegs waren: der Blick auf die "Nebelsuppe" im Wiener Becken entschädigte uns für den noch stümperhaft geplanten Ausflug.
Hier ein paar Fotos.