Ich glaube an die normative Kraft des Faktischen

USA Südstaaten

2014-03-09 Anreise
Um 5:00 holt uns das vorbestellte Flughafentaxi von daheim ab und bringt uns zum Flughafen. Da wir am Vortag bereits eingecheckt haben ist das Prozedere am Flughafen Wien recht entspannt. Eine Boing 737 bringt uns nach Amsterdam, wo uns dann die etwas aufwändigere Eincheckprozedur für die USA erwartet. Hier machen wir erstmals Bekanntschaft mit dem neuen Body-Scanner (ich hab mir extra saubere Unterwäsche angezogen, weil der sieht angeblich alles). Nach 10 Stunden Flug mit einer Boing 747 fürchten wir uns vor der nervigen Einreise, welche letztendlich aber weniger schlimm als erwartet ausfällt.

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Am Flughafen in Houston werden wir von unserem Guide Chris erwartet, der die gesamte Gruppe ins Hotel bringt und uns ein paar Tipps gegen den Jetlag (6 Stunden sind Zeitdifferenz) gibt. Den ersten befolgen wir umgehend: anstatt zu schlafen (es ist vor-Ort ja erst 17:00), gehen wir essen. Es gibt köstliche Seafood und Bier ("ein Bier'schen" wie uns Chris mehrmals noch auf dieser Tour empfehlen wird) bei Pappadaux
2014-03-10 Houston
Montag Früh in der 2 Millionen Metropole Houston klingt nach verkehrsbedingtem Stress ist aber weniger schlimm als Mistelbach. In den Wolkenkratzern der vielen Oil-Firmen (die zumeist in den 30er Jahren aus Standard Oil von Rockefeller ausgegliedert wurden, wie Mobil, Shell, Gulf, Texaco, ...) arbeiten zwar Menschen, die kommen aber mit dem Auto, fahren in die Tiefgarage und werden dann bis Dienstschluss nicht mehr gesehen. Shopping-Malls findet man hingegen nur in den Suburbs.

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Nach der obligaten Stadtbesichtigung geht es dann mit dem Bus (der uns übrigens in den nächsten 10 tagen noch über 2000km weiter bis nach Atlanta begleiten wird) zum NASA Mission Control Center etwas außerhalb von Houston. Ein völlig unspektakuläres Gebiet, zumal die beeindruckenden Raketenstarts ja in Florida erfolgen (bzw. erfolgt sind). Dennoch ist man vom alten Controlraum, aus dem 1969 die Mondlandung gesteuert wurde, doch gewaltig beeindruckt. Insbesondere wenn man erklärt bekommt, dass jedes Handy mehr CPU und Memory Kapazität besitzt als die ganze NASA im Jahre 1969 um hunderte Millionen USD eingekauft hat. Außerdem wird eine komplette Saturn 5 Rakete in einem Hangar ausgestellt - diese wäre bei Fortführung des Apollo-Programms sogar zum Einsatz gekommen.

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Die Zeit drängt und Louisiana wartet. In einer vierstündigen Busfahrt geht es dann nach Lafayette wo wir nach kurzer Verschnaufpause im Hotel (Drury, wo man in der Happy-Hour täglich 3 Bier gratis trinken kann) beim Fais-Do-Do bei Randol's den ersten Abend in Louisiana ausklingen lassen.

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2014-03-11 Lafayette
Lafayette ist eine kleine Stadt in Louisiana, welche jedoch für Cajun Music und für einige historische Sehenswürdigkeiten bekannt ist: die Kathedrale von Saint Jean neben der gewaltigen Eiche und dem Friedhof mit einigen bekannten Namen (Lacoste, ...) aber auch einem Gründungsmitglied des Klu-Kux-Klan
Nur wenige Kilometer von Lafayette entfernt steht die Kirche von St.Martinville, wo sich die Geschichte von
Evangeline und Gabriel abgespielt haben soll. An der Kirche steht auch eine Statue der Evangeline, allerdings mit dem Konterfeit der Schauspielerin Miriam Cooper, die sie im Kino der 1920er Jahre berühmt gemacht hat.
Tabasco ist ein weltbekanntes Produkt der Familie Mc. Ilhenney, welches auf ihrem Anwesen auf Avery Island hergestellt wird. Neben dem Besuch der Fabrik und dem Souvenirshop bietet Avery Island auch ein, von Mc. Ilhenney geführtes,Vogelparadies mit zahlreichen Silberreihern und einigen Alligatoren an.

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Noch mehr Alligatoren sehen wir auf der Swamptour im Bayou Boeuf bzw. Bayou des Allemandes - auch ein Gürteltier und einige Schildkröten werden von uns erspäht, bevor wir uns nach New Orleans begeben.

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Äußerst günstig, direkt am French Quarter, liegt unser Hotel in New Orleans, welches wir nach dem Zimmerbezug auch gleich wieder Richtung Bourbon Street verlassen. In der Bourbon Street reihen sich die einzelnen Musiklokale mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen (Country, Cajun, Zydeco, Blues, Jazz, Rock&Roll, ...) nebeneinander. Man geht hinein, bestellt ein Bier und hört der meist erstklassigen Band zu. Neben Bier verputzen wir auch gleich echte Cajun Speisen: Jambalaya und Po'Boy (klingt exotisch, ist aber eigentlich nur Reisfleisch bzw. Sandwich)
2014-03-12 New Orleans
New Orleans hat natürlich mehr zu bieten als nur Essen, Trinken und verdammt gute Musik. Deshalb starten wir den Tag mit einer geführten Tour durch die Hauptstadt des Jazz mit einer Fahrt mit der Straßenbahn (Streetcar) in der Charles Street. Wir landen wieder im French Quartier und lassen uns die Geschichten von Piraten und Schlachten von den Anfängen der USA (Battle Of New Orleans) erklären, daneben hören wir diverse Musikdarbietungen auf der Straße und besuchen selbstverständlich auch den Jackson Square und die St.Louis Cathedral, welche nur durch eine aufwändige Restauration vor dem Versinken im weichen Boden bewahrt werden konnte. Ebenfalls am Jackson Square könne wir das schauderhafte Orgelkonzert vom Schaufelraddampfer "Natchez" hören. Beeindruckt hat uns aber auch der Mississippi, der in New Orleans sogar von Ozeanriesen befahren wird (bis Baton Rouge könne die meisten dieser Ungetüme. flussaufwärts fahren, somit zählt dieser Flussabschnitt als größter Hafen der Welt).

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Dann erkunden wir New Orleans auf eigene Faust und besuchen diverse Galerien in der Rue Royal, fahren mit der Streetcar und sehen einen der längsten Güterzüge im Hafen von New Orleans, ...) Am Abend geht's natürlich wieder in die Bourbon Street auf eine "Gandgranate" ...

2014-03-13 Baton Rouge
Schweren Herzens verlassen wir New Orleans, die Stadt die uns ein völlig neues Lebensgefühl vermittelt hat, denn wer nach dem Orkan Katharina so am Boden liegt und dann wieder so aufblüht, der ist definitiv etwas Besonders.

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Entlang des Mississippi geht es zu 2 bedeutenden Plantagen der antebellum Zeit


Am Abend erreichen wir Baton Rouge, die Hauptstadt Louisianas, wo wir vor dem Abendessen bei Boutin's noch im beeindruckenden Heimatkundemuseum weitere Informationen über das Amerika der des 19. Jahrhunderts serviert bekommen. Beim Abendessen bei Boutin's gibt es dann neben Cajun Music auch Alligator (geschmacklich wie Huhn, aber etwas zäher) zu Essen.
2014-03-14 Jackson
Wir beginnen den Tag mit dem Besuch des Louisiana Capitol, einem über 100 m hohen Prachtbau aus den 1930er Jahren. Damals, mitten in der Wirtschaftskrise, war der Bau aufgrund der hohen Kosten höchst umstritten, doch Gouvernor John Long konnte das Bauvorhaben zur Eindämmung der Krise umsetzen. Der Blicj über den Mississippi ist beindruckend, der Blick zu den umliegenden Raffinerien eher erschreckend.
Unser nächster Besuch bringt uns zur Rose Down Plantation, einer sehr gut erhalten (90% original! 19. Jhdt.) Plantage einer reichen Familie aus Virginia, welche die Zerstörungen durch die Unions-Truppen durch gute Beziehungen zu verhindern wussten, zumal die meisten damaligen Plantagen zerstört wurden.
Natchez, mittlerweile zur Kleinstadt degradiert, spielte vor dem Bürgerkrieg eine zentrale Rolle für den Handel im Süden der USA. Dementsprechend zahlreich sind die Bauten der ehemaligen Plantagenbesitzer (Antebellum Style). Ein besonderer architektonischer Leckerbissen ist Stanton Hall, welche ehemals einer reichen Familie als Stadtwohnung diente, und nun als Hotel benützt wird.
Der letzte Punkt des heutigen Besuchsprogramms ist Vicksburg, das ehemalige Schlachtfeld im Amerikanischen Bürgerkrieg. Heute stehen dort hunderte Gedenksteine, vermutlich hat jedes Regiment zumindest einen Stein aufgestellt, und zahlreiche Geschütze auf der unbewaldeten Hochebene. Richtung Mississippi, der damals das strategische Ziel für alle Kämpfe war, steht die "Ruine" des Panzerschiffs "USS Cairo". Hier wird klar welche technischen Entwicklungen im Bereich der Kriegstechnik für diesen Krieg gemacht wurden.
2014-03-15 Memphis
Es ist sicher eines der musikalischen Highlights der Reise, und für mich als Rock&Roll, Rockabilly, Elvis und Jerry Lee Lewis Fan natürlich das Mekka meiner Musik. Nach ca. 2 Stunden Fahrt von Jackson treffen wir in Memphis ein, wo wir umgehend Graceland aufsuchen. Graceland, die Herberge des Kings von 1957 bis zu seinem Tod am 16.August 1977, ist definitiv eine Touristenattraktion ersten Ranges.

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Mit einem Bus wird man von der gegenüberliegenden Straßenseite des Elvis Presley Highways zum Anwesen gebracht, es gibt keine Führung durch das Anwesen sondern lediglich tragbare Lautsprecher, die einem zu den ca. 50 Sehenswürdigkeiten kurze Informationen anbieten. Da wir das meiste eh schon wissen, verzichten wir auf die langweilig vorgetragenen Monologe. Wohnzimmer, Esszimmer, Küche und Jungleroom liegen im Erdgeschoß, die Schlafzimmer im ersten Stock sind nicht zugänglich, im Keller gibt es ein Spielzimmer und ein, im schrecklichen 1970er Stil dekoriertes, Musik/Fernsehzimmer. In diesem gelb/schwarz gehaltenen Musikzimmer liegt auch Elvis' Schallplattensammlung, die wohl kaum mehr als 500 Singles und 100 LPs umfasst. Hinter Graceland befindet sich noch ein Autoschuppen und das Rackethaus, welches aber in eine Trophäensammlung (Goldene Schallplatten, diverse Bühnenoutfits, Filmplakate, ...) umfunktioniert wurde. Und dann geht's zum Meditationsgarten, wo Elvis, seine Eltern und auch sein Großmutter begraben sind (für seinen Zwillingsbruder wurde ein Gedenkstein aufgestellt). Damit ist die Tour durch Graceland beendet und es geht in eines (oder mehrere) Elvis Souvenirshops. Leider nimmt man dort mehr auf Elvis T-Shirts als auf seine Musik Bezug ... Deshalb entscheiden wir uns für etwas viel typischeres: Banane-Erdnussbutter-Sandwich. Mit diesem Mastprogramm hat sich der King seinen letzten Jahre versüßt.

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Deutlich ernster wird das Besuchsprogramm dann beim Lorraine Motel wo Martin Luther King am 4.April 1968 erschossen wurde. Vom Motel steht nur mehr die berühmte Vorderansicht, sein Zimmer 306 im ersten Stock ist mit einem Kranz dekoriert und vor dem Motel stehen die beiden Fahrzeuge seines Clans. Der Rest ist mittlerweile das "Civil Rights Museum" - leider wird dieser gerade umgebaut sodass wir nur den Teil besichtigen konnten, von wo aus die tödlichen Schüsse abgegeben wurden.

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Nach zwei so gewaltigen Besuchspunkten erwartet uns das Hotel in der Nähe der Innenstadt, welches wir aber nur zum Ablegen des Gepäcks verwenden, und uns umgehend in die Innenstadt zur Beale Street aufmachen. Unser Ziel ist das "Jerry Lee Lewis Cafe & Honky Tonk", ein seit 2 Jahren im Namen des Killer geführtes Lokal mit angeblich gutem Essen uns noch besserer Musik. Und wir werden auch nicht enttäuscht: ein gewisses Jason James Trio spielt auf. Musikalisch recht gut und auch optisch mit dem brennenden Klavier ein Hingucker wert. Am Bass spielt ein gewisser Ray Gann, der seit der Ermordung von B.B.Cunningham dessen Platz als Bassist bei den Memphis Beats (Jerry Lee's Begleitband) inne hat. Ray Gann habe ich übrigens schon bei den JLL Konzerten in den Jahren 1990 und 1991 erlebt.

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2014-03-16 Memphis - Nashville
Bevor wir unser Besichtigungsprogramm der SUN-Studios um 10:00 starten können, nutzen wir Frühaufsteher den Morgen für eine kurzen Abstecher zum Mississippi, wo wir unter anderem die ehemalige Baumwollverladestelle und ein Touristenzentrum besuchen. Hierbei fällt auf, dass neben Elvis auch B.B.King als einer der großen Söhne der Stadt bezeichnet und gewürdigt wird.

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Der jungen Frau, die uns durch das SUN-Studio führt (eigentlich ist das Studio nur der kleine Teil mit dem berühmten "Memphis Recording Service" Logo, der Rest ist das ursprüngliche Lokal nebenan, welches nun als Souvenirshop verwendet wird, und das "Museum" im Stock darüber), ist die Begeisterung wirklich anzusehen wenn sie von den ersten Blues-Aufnahmen von SUN Records spricht. Die erste legendäre Session mit Jackie Brenston und Ike Turner die mit der Aufnahme von "Rocket 88" endet, wird detailliert erzählt und man erkennt, dass in diesen Räumen schon vor Elvis Musikgeschichte geschrieben wurde. Im Aufnahmeraum bei SUN geht es dann um Elvis, seine ersten Aufnahmen und um das legendären Sure Mikrofon, welches Sam Philips dem Studio überlassen hat.
Im Souvenirshop wechseln einige USD den Besitzer, dafür gibt es dann die berühmten Polo-Shirts mit dem SUN-Records Logo. Weiter geht es mit dem Bus nach Nashville dabei wird noch einmal legendär gerastet: bei
Casey Jones'. Der durch einen Song berühmt gewordene Lokführer verhinderte im Jahr 1900 ein schlimmes Zugunglück indem er die Lokomotive vom Zug abkoppelte und mit der Lokomotive alleine den entgegenkommenden Zug aus dem Weg räumte. Dabei musste er zwar sein Leben lassen, aber ihm zu Ehren wurde dafür diese Raststätte eingeweiht, auf der es für 12 USD ein All-You-Can-Eat Buffet gibt.

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Es beginnt zu regnen und es wird deutlich kälter als wir in Downtown Nashville eintreffen. Die Stadtbesichtigung ist bei stürmischem Regenwetter dementsprechend kurz und wir freuen uns auf etwas Wärme im Hotel bevor es in die Music Row geht. Hier steht uns der Abend zur freien Verfügung und wir haben die Qual der Wahl das "beste" Lokal zu finden. Unsere Entscheidung fällt zufällig auf "Robert's" - und entpuppt sich als Top-Location. Ein gewisses Chris Casello Trio spielt eine Mischung aus Rock&Roll und Country, teilweise old fashioned teilweise progressiv. Ein angenehmer Mix aus allem was Tennessee zu bieten hat verführt uns auch die von Chris Casello persönlich vertriebene CD zu kaufen. Daheim erste stellen wir dann fest, dass Chris Casello auch Musik über iTunes vertreibt und mit Sue Moreno eine beeindruckende Version des Sarah Vaughan Klassikers "Broken Hearted Melody" eingespielt hat. Während es also draußen stürmt und regnet beenden wir den Abend mit Bier, Burger und Country Music.

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2014-03-17 Nashville - Atlanta
In Nashville stehen zahlreiche Musikstudios in denen diverse Künstler ihre Evergreens aufgenommen habe. Das berühmteste ist wohl RCA Studio B, wo Elvis Presley und Roy Orbison in den 1960ern ihre Klassiker auf Band gesungen haben.

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Was wäre Nashville ohne Country Music? Deshalb steht in dieser Stadt auch die "Country Music Hall Of Fame", die Ruhmeshalle der Country Music. Das sehr gepflegte Interieur zeigt den Glanz dieser Musik ganz deutlich, man vergisst aber dabei, dass diese Musik eigentlich ländlich geprägt ist und den Ursprung bei den armen weißen Landarbeitern hatte. Teilweise sehr bekannte Artefakte wie der Silver Dollar Pontiac von Webb Pierce, oder das Bühnenoutfit von Hank Williams werden dort ebenso präsentiert, wie zahlreiche Souvenirshops ihre Waren feil bieten.

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Damit verlassen wir den musikalischen Teil der USA und begeben uns leider nach Atlanta, von wo wir in 2 Tagen wieder zurück in die Heimat reisen müssen. Auf dem Weg dorthin, wo wir auch eine inneramerikanische Zeitumstellung mitmachen müssen, erleben wir aber noch zwei touristische Highlights:

  • Lynchburg, Jack Daniel's Whiskey Destillerie

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  • Chattanooga mit dem berühmten Chattanooga Choo-Choo
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Spät am Abend treffen wir in Atlanta ein, wo es bald danach ins Bett geht, denn am nächsten Tag führt uns Chris dann zum letzten Mal durch die Sehenswürdigkeiten der amerikanischen Südstaaten.
2014-03-18 Atlanta
Nach dem Frühstück - wie immer mit Kaffee aus Styroporbechern, Donuts und Joghurt - geht es wieder in die Fußstapfen von Martin Luther King. Wir besuchen sein Geburtshaus, seine Kirche in der er gewirkt hat, sein Grab und auch das Martin Luther King Museum.
Atlanta selbst ist weltbekannt für 2 "Produkte"
CNN und Coca Cola. Während uns heute CNN von Kris präsentiert wird, heben wir uns Coca Cola für morgen auf.

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Der Nachmittag und Abend stehen uns zur freien Verfügung. Wir gehen als shoppen in die Lenox Shopping Mall, die aber nicht einmal dem Wiener Donauzentrum das Wasser reichen kann. Und am Abend gibt's Abendessen bei Hooters. Die sexy bekleideten Damen servieren zwar nur Bier und Burger - aber hier wird einem so richtig klar, was man damals unter Sweet Georgia Brown verstanden hat ;-)


2014-03-19 Atlanta
Ein ganzer Tag zur freien Verfügung (zumindest bis 15:00) in einer Stadt die leider nicht so ein Touristen-Magnet ist. Dennoch geben die "World Of Coca Cola" und das riesige Aquarium von Atlanta zwei sehr tolle Sehenswürdigkeiten ab, die uns auch diesen, leider letzten, Tag unserer Reise unvergesslich machen. Während bei Coka Cola neben der Geschichte der braunen Brause, die Sache mit dem geheimen Rezept und die 65 verschiedenen, von Coca Cola vertriebenen Gesöffe eher kitschig präsentiert werden gibt es im Aquarium nicht nur viele Fische, Rochen und Walhaie zu bestaunen, sondern man kann auch noch Haie und Rochen "streicheln". Hier wird also offenbar mit den Vorurteilen gegenüber dem Monster namens Hai aufgeräumt.

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Gegen 16:00 Uhr ist es dann leider so weit: der Bus bringt uns zum Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport und wir müssen via Amsterdam zurück nach Wien, wo wir am Donnerstag dem 20.3. landen.