Burma 2015

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Seit Jahren steht Burma ganz oben auf der Liste unserer Wunsch-Reiseziele, denn im Gegensatz zu vielen anderen ostasiatischen Ländern hat sich das Land, leider bedingt durch die Militärdiktatur bis 2011, einen Teil seiner Authentizität bewaren können. Da nun immer mehr Touristen Burma stürmen wollten wir unter den Early-Birds sein und soviel wie möglich vom Charme des Landes erleben.

Freitag 20.1. (Tag 1)

Mit einer Boing 787 Dreamliner verlassen wir Wien Richtung Doha, von wo, nach kurzer Wartezeit, uns ein Airbus 330 direkt nach Rangun bringen soll. Aber mitten im Landeanflug auf den Flughafen der ehemaligen burmesischen Hauptstadt (seit 2005 ist es ja Naypyidaw) wird unserer Maschine wegen “dichten Nebels” die Landegenehmigung durch den Flughafen entzogen. So landen wir eine Stunde später in Chiang Mai in Thailand, nach gefühlten 50 Stunden und reellen 3 Stunden (wir dürfen das Flugzeug nicht verlassen und werden in stündlichen Mitteilungen über die Nebelsituation in Rangun informiert) treten wir den Flug nach Rangun an, wo wir mit über 5 Stunden Verspätung endlich am Ziel ankommen.

Samstag, 21.2 (Tag 2)

Unsere Reiseleiterin Tscho Tscho begrüßt uns am Flughafen und bringt uns als ersten Programmpunkt in unser Hotel. Auf der Fahrt gibt es eine kurze Einführung in das Land Burma/Birma/Myanmar, die Sprache (Mingala Ba heißt Guten Tag) und in das verspätungsbedingt verkürzte Besuchsprogramm in Rangun. Nach kurzer Verschnaufpause bei Kaffee und Papaya startet die Besichtigungstour in Rangun

Botataung – Buddhas’s First Sacred Hair Relic Pagodia

Das Besuchsprogramm muss wegen der verspäteten Ankunft etwas verkürzt werden – leider war für Rangun nur ein Tag eingeplant. Nun sind es nur mehr wenige Sunden die wir der ehemaligen Hauptstadt Myanmars widmen können und es beginnt mit dem Besuch der Botataung Pagode. Einige Tonnen Gold ist um ein paar Haare des Buddhas drapiert, Räume mit Wänden und Decken aus Gold sollen dem gläubigen Buddhisten und den zahlungskräftigen Touristen ein paar Kyats (einheimische Währung wird Tschaks ausgesprochen) entlocken. Der gesamte Komplex ist auf jeden Fall einen Besuch wert und an das obligate Schuhe ausziehen beim Betreten einer Pagode haben wir uns schnell gewöhnt.

Marsch durch Altstadt

Der Glanz alter (Kolonial-) Zeiten, wenngleich aus einer für Burma wenig ruhmreichen Epoche, wird uns beim Spaziergang entlang der Hafenpromenade und der Innenstadt präsentiert. Beginnend beim legendären Strandhotel (wo wir sogar kurz eintreten) und vorbei an weiteren Bauten dieser Epoche lernen wir gleich die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts kennen.

Liegender Buddha von Chaukhtatkyi

Schuhe ausziehen! heißt es auch beim Besuch des 75m langen liegenden Buddhas von Chaukhtatky, der uns trotz seiner Ausmaße wenig beeindruckt, denn dafür ist das heilige Kunstwerk zu neu (20.Jhdt.)

Shwedagon Pagode

Das Highlight des Tages ist sicherlich der Besuch der Shwedagon Pagode einem großen Pagodenkomplex mit Zillionen von Besuchern. Per Lift werden wir auf den, auf einer kleinen Anhöhe errichten Pagodenkomplex gebracht und staunen wieder einmal, nach dem Ausziehen der Schuhe, über Gold, Gold und wieder Gold.

Abendessen in Straßenküche

Das Abendessen nehmen wir (ohne unsere Reisegruppe) in einer Straßenküche ein, die Begeisterung angesichts der hygienischen Situation hält sich anfangs in Grenzen. Nach dem Verkosten der lokalen Speisen sind wir aber begeistert, denn für wenige Kyats (umgerechnet etwa 3,5 EUR für 2 Personen) erhalten wir ein ausgezeichnetes burmesisches Essen mit Reis, Nudeln, Gemüse, Fleisch und wer weiß, was sonst noch allem.

Sonntag, 22.2. (Tag 3)

Ein anstrengender Tag, der um 3:30 beginnt da wir um 6:10 mit dem Flugzeug nach Bagan fliegen. In Bagan stehen über 2000 Pagoden aus dem 11. bis 13. Jahrhundert – teilweise sind es nur mehr Ruinen, teilweise gut erhaltene oder aber leider auch schlecht renovierte Bauten.

Markt in Nyaung Oo

Bevor es zu den Pagoden geht besuchen wir noch den Markt von Nyaung Oo. Neben wohlriechenden Kräutern, Gewürzen und Obst werden auch Frischfleisch und fangfrischer Fisch feilgeboten. Die Gänge zwischen den Ständen sind sehr schmal, so dass gelegentliche Rempeleien nicht ausbleiben, und bei der Höhe der schattenspendenden Segeln darüber muss man hinundwieder den Kopf einziehen.

Shwe Zigon Pagode

Endlich geht es zur ersten Pagode Bagans – der Shwe Zigon Pagode. Sie gilt zu recht als schönste Pagode der Gegend denn die Kombination aus weiß gekalkten Mauern und goldenen Stuppas wirkt auch auf Nichtbuddhisten beeindruckend. Dass wir dort nicht die einzigen Touristen sind ist uns auch bewusst.

Htilo Minlo Tempel

Deutlich weniger Gold gibt es im Htilo Minlo Tempel zu sehen, mit Ausnahme einer Buddha-Figur gibt es nur Backsteine (zum Teil aus dem 11. – 13. Jahrhundert) zu sehen. Dafür werden vor dem Tempel von zwei “Giraffen-Frauen” die Herstellung eines Webteppichs gezeigt und zahlreiche Souvenirverkäufer belagern uns mit ihren Waren, so dass wir ein Artefakt dieser Zeit von 20.000 Kyats auf 5.000 Kyats herunterhandeln.

zwei kleinere Tempel

Zwei weitere Tempelbesuche, angeblich Dhammayangyi Pahto-Tempel aus dem 12. Jahrhundert und den Thatbyinnyu-Tempel, folgen – bei 2200 Tempel stehen genügend zur Auswahl. Die Prozedur ist immer die gleiche: Ankunft am Tempel, kurze Erklärung was das Besondere ist, Schuhe ausziehen! und Fotos machen.

Ananda Pagoden Komplex

Beeindruckender präsentieren sich vier ca. sieben Meter hohe Buddhastatuen auf den jeweiligen Innenseiten der Ananda Pagode. Der Baustil ist ebenfalls höchst interessant, da innerhalb der Tempelmauern erst der eigentliche Tempel mit den Statuen befindet.

gemeinsames burmesisches Mittagessen

Wenn man ein Land bereist, dann sollte man auch das Essen dieses Landes kennenlernen. Unser erster Eindruck von Samstag wurde beim gemeinsamen burmesischen Mittagessen noch verstärkt: man will nicht immer wissen was drinnen ist – aber schmecken tut es meistens gut.

Ausruhen im Hotel

Das Bagan Hotel River View ist eine positive Überraschung: saubere und geräumige Zimmer, geschichtlich bedeutend (denn hier hat in den 1920er Jahren Lord Mountbatten übernachtet) ein gutes Restaurant und idyllisch am Ayeyarwady-Fluss und mitten in Alt-Bagan gelegen.
Tierisches Highlight sind die unzähligen und recht frechen Eichhörnchen in den gewaltigen Baumkronen der weitläufigen Anlage. Die putzigen Nager freuen sich über die von uns hingeworfenen Erdnüsse und kommen uns fast in Reichweite.

Sonnenuntergang in Bagan

Atemberaubend ist auch der letzte Besuchspunkt des Tages: der Sonnenuntergang über Bagan, den wir vom etwas höhergelegenen [?]-Tempel aus beobachten können. Durch seine bevorzugte Lage erblicken wir etliche der 2200 Pagoden Bagans im warmen Licht der untergehenden Sonne. Hier zahlt es sich definitiv aus, die eine oder andere Panormaaufnahme der Gegend zu machen.

Montag, 23.2 (Tag 4)

Dorfbesichtigung Min Nan Thu

Um das Leben der Menschen in Burma besser verstehen zu können, werden wir in das Dorf Min Nan Thu eingeladen. Beginnend in der Grundschule des Dorfes werden wir von der Frau des Bürgermeisters zu den wesentlichen Gebäuden des Dorfes begleitet. Wir staunen nicht schlecht, noch Frauen zu sehen, die das Wasser vom Dorfbrunnen holen müssen. Ebenso ungewöhnlich für uns ist die von Ochsen betriebene Erdnussmühle, mit der Erdnussöl gewonnen wird. Dennoch kennt man auch ein paar Annehmlichkeiten der westlichen Welt wie elektrisches Licht – das bezieht seinen Strom aus einer Autobatterie, die mittels Solarpanel geladen wird.

Nandamannya Tempel

Der letzte Tempel der Bagan-Periode ist der Nandamannya Tempel. Dieser wurde nicht mehr vollständig fertiggestellt, denn als die Khmer das Land eroberten waren die Wandmalereien in der rechten Tempelhälfte noch nicht fertig gemalt.

Lackwarenfabrik

Eine Reihe von Handwerkern werden wir in den nächsten Tagen noch besuchen, die Lackwarenfabrik macht dabei den Anfang. Im Gegensatz zu anderen Reisen hat man gottseidank nicht das Gefühl unbedingt etwas kaufen zu müssen oder gar einer Verkaufsveranstaltung bei zu wohnen. In jener Fabrik werden also Teller, Schalen, Boxen, … zb. aus Holz oder Korbgeflecht hergestellt und dann aufwändig mit Lack überarbeitet. Das Ergebnis ist mit den zahlreichen Verzierungen nicht gerade billig. Besonders gut kommt bei uns an, dass einer der Kunstschnitzer die Sonnenblende vom Fotoapparat mit einem Elefanten verziehrt.

Mittagessen

Weitaus westlicher ist das heutige Mittagessen in einem von unserer Reiseführerin empfohlenen Restaurant: es gibt Sojapastenbrot, welches fast wie Schwarzbrot schmeckt und sonstiges burmesisches Essen welches aber europäischen Standards entspricht.

Flussbootsfahrt am Ayeyar

Wir steigen vom Bus auf ein Schiff um, welches uns am Ayeyarwady stromaufwärts zum Kyaukgu Umin-Höhlentempel bringt (vom Fluss selbst muss man dann noch ca. 30 Minuten dorthin wandern). Die relativ neue Anlage aus den 1950er Jahren ist nicht besonders spektakulär. Auch nicht wesentlich spannender ist der kurze Besuch eines Fischerdorfes, wenngleich wir zwischen freilaufenden Schweinen herumspazieren können.
Viel romantischer wird es dann, als wir auf den Sonnenuntergang am Ayeyarwady warten. Wir sind mit dem Boot etwas früher dran und haben Durst, aber nicht auf Wasser alleine … ein kurzer Anruf unserer Reiseleiterin und wenige Minuten später werden uns Cola und das ausgezeichnet schmeckende Myanmar-Bier per Boot geliefert. So macht das Erleben des Sonnenuntergangs am Ayeyarwady, wenngleich mit zahlreichen weiteren Touristenbooten, viel mehr Spaß.

gemeinsames Abendessen im Hotel

Obwohl die Preise durchaus westliches Niveau besitzen, wollen wir auf ein ordentliches Abendessen nicht verzichten, denn in der wunderschönen Gartenlandschaft wird wieder das ausgezeichnet schmeckende burmesisches Essen und Myanmar-Bier serviert. Und dazu kann man sich auch das Marionettenspiel einer lokalen Künstlerin anschauen.

Dienstag, 24.2. (Tag 5)

mit dem Bus von Bagan nach Mandalay

Etwas über 200 km sind es von Bagan in die alte Königsstadt Mandalay. Auf einer europäischen Autobahn wäre die Strecke in weniger als 2 Stunden zu bewältigen. In Burma dauert es hingegen fast 6 Stunden reine Fahrzeit – die wir aber durch einige Zwischenstopps aufwerten. Ein in Gegenrichtung führende Oldtimerralley lässt uns bei den vielen entgegenkommenden Oldtimer ebenfalls die lange Reisezeit vergessen.

Palmenplantage

Neben der Ernte der Palmmilch (auf Palme klettern und Auffangbehälter austauschen) wird uns auch die Gewinnung von Palmschnaps durch Destillation von vergorener Palmmilch gezeigt. Natürlich werden uns auch Kostproben der Endprodukte und grüner Tee serviert.

Taung Kalat

“Spiritueller Höhepunkt” ist das Taung Kalat Kloster, welches auf einem Felsen am Mount Popa, einem inaktiven Vulkan gelegen ist. Zu erreichen ist es über 777 Stufen, wobei die Stufen durch die zahlreichen Souvenirshops noch nicht mitgezählt sind. Verkompliziert wird das ganze noch durch die vielen Affen, die nicht nur aggressiv betteln können, sondern auch die Stufen durch Kot, und man ist ja barfuß unterwegs …, verunreinigen. Deshalb haben nicht alle der Reisegruppe die Aufstieg gewagt.

Mittagessen

Sehr gerne beurteile ich Restaurants nach dem Zustand ihrer WCs. Hätte ich das bei unserem Mittagsrestaurant gemacht: ich hätte nichts gegessen. Katastrophale hygienische Verhältnisse täuschen aber über ein wunderbares Nudelgericht und zwei Myanmar-Bier hinweg.

Eintreffen in Mandalay

Nach dem Einchecken im Hotel (geräumige Zimmer!) begeben wir uns auf Futtersuche in der ehemaligen Königsstadt Mandalay. Nudel- oder Reisgericht und ein paar Bier wären das Ziel, aber Passendes haben wir als Fußgänger in dieser fußgängerunfreundlichen Stadt (wie so viele ostasiatische Metropolen) nicht gefunden. So gibt es das Abendessen, wir begnügen uns mit einer Suppe, in einem muslimisch, chinesischem Restaurant – natürlich ohne Alkohol. Das nicht erhältliche Bier wird dann im “Gastgarten” getrunken – wobei unter Gastgarten ein paar Tische und Plastikhocker an einer belebten Kreuzung mit nervenden, hupenden Autos zu verstehen ist. Dennoch hat es herrlich geschmeckt.

Mittwoch, 25.2. (Tag 6)

Entgegen dem vom Reiseveranstalter vorgeschlagenem Programm hat unsere Tscho Tscho ein besseres Programm für Mandalay extra für uns zusammengestellt – insbesondere der angebliche Überblick vom Mandalay Hill wäre angesichts von Smog und Dunst sinnlos gewesen. Dafür dürfen wir den Sonnenuntergang bei der berühmten U Bain Brücke erleben.

“Su Taung Pyai Pagoda” am Berg

Erster Besuchspunkt ist die Su Taung Pyai Pagoda auf einem kleinen Hügel über Mandalay, wohin wir mit zwei kleinen Jeeps und mehreren Rolltreppen(!!) gebracht werden. Gold und Spiegel verzieren die vielen Bögen des Tempel, und der Ausblick auf Mandalay wäre interessant, gäbe es nicht soviel Dunst und Smog.

Kuthodaw Pagode

Die 729 Tafeln der Kuthodaw Pagode bilden das größte Buch der Welt, welche als Erinnerung an das Buddhistenkonzil von 1871 errichtet wurde. Teilweise werden diese historischen Anlagen nur stümperhaft renoviert bzw. mit Kalk getüncht.

kurzer Fotostop an alter Palastmauer

Beeindruckend ist die alte Mauer des ehemaligen Königspalasts der heute aber nur mehr dem Militär dient, denn die Seitenlängen der quadratischen Grundform mit dem weiten Wassergraben betragen etwa 2,5 km!

Shwe Nandaw Kyaung

Die Pagode welche vollständig aus Teakholz gebaut wurde, ist Teil des Königspalast der 1942 von britischen Soldaten schwer bombardiert wurde, da sich Burma mit den japanischen Besatzern offenbar zu gut verstanden hat.

Fünf Handwerker

Gleich fünf Handwerker zeigen uns ihr Schaffen
* Plattgoldfabrik: Schweißtreibend und archaisch werden die “Bücher” mit den dazwischen gelegten Goldplättchen mit 3kg schweren Hämmern geklopft. In mehreren Durchgängen werden die gewonnen Plättchen weiter zerteilt und dann wieder flachgeklopft.
* Stickerei und Holzschnitzerei: gleich zwei Handwerker in einer Werkstätte zeigen uns wie man die weit verbreiteten Holzfiguren und Stickereien (goldene Plättchen und Kugeln auf Samt) erzeugt.
* Steinmetz: in einer Straße voll mit Steinmetzateliers ist es kein Problem dem Schaffen dieser Zunft beizuwohnen. Zumeist wird Marmor aus nahegelegenen Steinbrüchen bearbeitet. Viele der geschaffenen Skulpturen stellen Buddhas dar, wobei der Körper von beliebigen Arbeitern, der Kopfs aber nur vom “Chef” persönlich gemeiselt werden.
* Bronzegießerei: auch hier zielen die geschaffenen Kunstwerke auf Buddhafiguren ab. Die aufwändige und schweißtreibende Schritte zur Herstellung (Model aus Ton/Holzspan, Wachsschicht, 2.Model, …Gießen … Bearbeiten und Feintuning) werden uns erklärt.

Insel Inn Wa

Inn Wa ist eine Insel, denn das am Ayeyarwady gelegene Landstück, wird von zwei weiteren Flüssen umgrenzt. Da es keine Brücke gibt, muss man mit dem Boot vom “Festland” aus anreisen. Hier nehmen wir auch gleich das Mittagessen ein, und fahren mit einer Kutsche über die Felder um die einzelnen Sehenswürdigkeiten der Gegend zu besuchen:

  • Bagaya Kloster aus Teakholz (gewaltige Holzsäulen),
  • Yodana Hsemee Pagoda Complex meist nur mehr Ruinen aus dem 17. Jhdt.
  • Mahar Aung Mye Bon San Kloster mit Me Nu-Tempel (Me Nu war Tochter des vorletzten und Ehefrau des letzten Königs von Myanmar –> klarer Fall von Inzest!)

Ein schöner Blick auf alte und neue Brücke über Ayeyarwady-Fluss runden den tollen Gesamteindruck ab.

Sonnenuntergang am Taung Tha Man See

Burma ist berühmt für seine stimmungsvollen Sonnenuntergänge, deshalb haben wir für den heutigen Tag wieder eine interessante Örtlichkeit ausgesucht: auf oder im Boot neben der berühmten U Bain Brücke, sie ist die älteste und längste Teakholz-Brücke der Welt und überspannt den Taung Tha Man See, lassen wir den Tag ausklingen.

Abendessen

Beim Abendessen sind wir nun schon schlauer und lassen den muslimischen Chinesen und seine Suppe aus – und essen im “Biergarten” Teigtaschen und Fleischspießchen und trinken dazu Bier.

Donnerstag, 26.2. (Tag 7)

Der Inle-See und seine Bewohner mit ihren interessanten Lebensformen zählen wohl zu den bedeutendsten Natursehenswürdigkeiten Burmas, deshalb schließen wir unsere Rundreise an diesem Punkt ab.

mit dem Flugzeug von Mandalay nach He Ho

Ein großer, nahezu leerer, moderner Flughafen wartet auf eine handvoll Touristen. Viel scheint sich am Mandalay nicht zu tun, oder verlieren sich die Passagiere in dem relativ großen Gebäude? Offenbar wird in Mandalay versucht den Flughafen zu forcieren, was angesichts der Flugzeit nach He Ho von 20 min. eine Erklärung wäre. Oder, dass ein Flugzeug in 20 min. locker 100 km zurück legt und das auf der Straße in etwa 3 Stunden dauern würde.

mit dem Bus von He Ho nach Nyaung Shwe

Ausgangspunkt unserer Inle-Tour ist das Städtchen Nyaung Shwe wo wir uns im Hotel Hu Pin einquartieren und dann mit dem Longtail Boat den See bzw. die Orte am See erkunden.

Bevor wir nach Nyaung Shwe kommen, wohnen wir noch der traditionellen Papiererzeugung und Papierregenschirmerzeugung bei und besuchen erneut ein Kloster aus Teakholz

Weitere Erlebnisse:
* Fahrt mit Long Tail Boat über den Inle See nach Pekon
* einbeinige Fischer vom Inle See
* Besuch von Handwerkern am See: Lotusseiden-Weberei, Metallschmied, Zigarrenfabrik, Silberschmied

Lustiger Abend in Nyaung Shwe

Obowhl in allen Reiseführern angemerkt wird, dass es in Birma sehr oft zu Stromunterbrechungen kommen kann, sind wir bisher davon verschont geblieben. Aber ein kurzer Stromausfall während wir mit unserer Gruppe auf der Suche nach einem Lokal zum Abendessen sind, lässt auch an diesem Klischee teilhaben.

Freitag, 27.2. (Tag 8)

Der heutige Tag steht im Zeichen des In Le Sees, den wir mit dem Long Tail Boat erkunden:

mit dem Boot am Inle – See

Kloster mit Markt, königliches Boot

Besuch in Indain

“little Angkor Wat”, 2000 Ruinen und restaurierte Stuppas

Samstag, 28.2. (Tag 9)

mit dem Flugzeug von He Ho nach Thandwe

Leider müssen wir uns von unserer liebgewonnen Reisebegleiterin Tscho Tscho verabschieden. Auch der dritte Flug im ATR–72 der burmesischen Yangon Airways verläuft entspannt und das kredenzte Gebäck im französischem Stil schmeckt wunderbar.
Wir treffen kurz nach Mittag am Flughafen von Thandwe ein und werden vom hoteleigenen Shuttleservice zum Amata Resort & Spa gebracht, wo wir uns bis Donnerstag von der “anstrengenden Rundreise” erholen.

Sonntag, 1.3. (Tag 10) – Mittwoch, 4.3. (Tag 13)

Ein herrlicher Sandstrand, Palmen im Hintergrund und ein türkis-blaues Meer bilden die fast kitschige Kulisse für unseren Strandurlaub. Joggen am weitläufigen Strand, üppiges Frühstück, Strandliegen, gelegentlicher Verzehr frischer thailändischer Mangos und burmesischer Ananas die uns von Strandverkäuferinnen feilgeboten und mundfertig zubereitet werden, Schnorcheln im leider fischarmen Meer, stets lustige Abendunterhaltung mit dem Großteil unserer Reisegruppe machen diese Woche zu einem echten Highlight.

Donnerstag, 5.3. (Tag 14)

Leider gehen die Tage am Ngpali-Strand viel zu schnell vorbei. Am Donnerstag geht es mit dem Flieger zurück nach Rangun und dann weiter nach Bangkok, wo wir uns noch 2 Tage im Gewühl der Großstadt austoben können

Freitag, 6.3. (Tag 15)

Bangkok präsentiert sich hektisch wie immer, aber da wir im selben Hotel übernachten wie bei unserem Urlaub im Jahr 2013 können wir unsere Ziele relativ entspannt ansteuern:
* mit dem Boot zur Central Station (Taksin Bridge)
* mit dem Boots-Taxi zum Königspalast
* mit dem Tuk-Tuk zum MBK und Siam Center
* Besuch im gigantischen Aquarium Sea World
* zurück mit der MTS zur Central Station
* zu Fuß zum Hotel – unterwegs besuchen wir die Straßenküche die uns schon 2013 eine wunderbare Suppe kredenzt hat.
* Relaxen im Hotel
* und wieder mit dem Shuttleboat zur Central Station
* River Cruise (bis Station 16) und wieder retour bis Hotel
* Shoppimg im modernen Asiathique-Markt
* gutes japanisches Essen mit Ashiha Bier (2 for 1)
* K.O. im Bett

Samstag, 7.3. (Tag 16)

Bis ca. 17:00 haben wir noch Zeit Bangkok zu erleben, und nützen dies mit dem Besuch des gewaltigen Chatuchak-Wochenend Marktes. Eigentlich hätten wir uns erwartet wirklich exotisches zu sehen – das meiste ist aber nur gewöhnliche Bekleidung, Schuhe, Taschen, Souveniers, Standard-Essen, … Offenbar ist der Markt kein Geheimtipp mehr für Touristen.

Um 17:45 geht’s dann zum Flughafen und ein weiteres Highlight des Urlaubs beginnt: der Flug nach Doha mit dem Airbus A380XXL. Mit weiteren 500 Passagieren geht es in etwa 6 Stunden in die Hauptstadt von Qatar, wo wir wieder in die Boing 787 nach Wien einsteigen.

Sonntag, 8.3. (Tag 17)

Ankunft in Wien.