Leider steht uns in Wien nur der 484m hohe Kahlenberg und ein paar weitere nicht viel größere Hügel zum Wandern zur Verfügung, dennoch haben wir hier Kondition und Erfahrung gesammelt und uns im Juli 2016 erstmals in (fast hoch-)alpines Gelände vorgewagt.

In Begleitung meiner Mutter sind wir mit dem Auto zur Jamnig Hütte nach Mallnitz (auf etwa 1600m Seehöhe) gefahren und von dort zur Hagener Hütte (2446m) gewandert. Blöderweise hat uns das Wetter im Stich gelassen, sodass wir das eigentliche Ziel, den Greilkopf nicht in Angriff nehmen konnten und nach einer wärmenden Kasknödelsuppe in der Hagener Hütte, während es draußen etwas intensiver abgeregnet hat, wieder zurück ins Tal marschiert sind.

Alleine die gewaltige Kulisse der vielen „fast-3000er“ Berge rundherum lässt sich leider weder mit Worten noch Fotografien wiedergeben – der Kontrast zum gemütlichen Kahlenberg mit den Buschenschanken und dem netten Wien-Panorama ist gewaltig. Dennoch konnten wir die 800 Höhenmeter ohne Probleme in der vorgegebenen Zeit von 2.5 Stunden locker bewältigen und dabei sogar noch ein paar Fotos machen.